Wer die Welt von Tauba Auerbach verstehen will, fängt am besten mit dem Regal in ihrem Atelier an, in dem sich eine eklektische Sammlung angehäuft hat: 3D-Modelle von mathematischen Strukturen wie der HilbertKurve, Meeresschwämme mit filigranen Zellsystemen, feinnetziger Kohlenstoffschaum, knifflige Puzzle aus Metallformen sowie eine Auswahl ungewöhnlicher Uhren, mit denen sich Auerbach umgibt. Um die eigene Unpünktlichkeit in den Griff zu bekommen und sich mit dem Konzept von Zeit anzufreunden, so die Künstlerin.